Skandalöse

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Bild:Wegweiser.PNG Dieser Artikel behandelt auf skandalöse Weise das Phänomen Skandalöse. Noch skandalöser ist der Artikel über den Skandalöser.

Als Skandalöse (oft auch Skandal-Öse oder Skandal-Schlinge) bezeichnet man das absichtliche Herbeiführen einer Situation, die höchstwahrscheinlich mit einem Skandal enden wird, also sozusagen eine Stolperfalle für Personen des öffentlichen Lebens.

[bearbeiten] Wortherkunft

Das Wort "Skandalöse" setzt sich aus den Wörtern "Skandal" und "Öse" zusammen. Klingt komisch, ist aber so. Eine Skandalöse ist eine Situation, die einen Skandal ermöglicht, ihm also sozusagen Halt gibt. Oder so ähnlich.

[bearbeiten] Zweck

Skandalösen dienen dazu, den Ruf missliebiger Personen so stark zu beschädigen, dass sie sich nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen oder gar ihre Meinung äußern können, ohne dass man sofort an den Skandal denkt. Skandalösen sind somit eine Form des indirekten Rufmordes. Indirekt deshalb, weil sie kein echter Angriff auf den Ruf einer Person sind, denn es wird ja lediglich ein Fettnäpfen in den Weg gelegt, nicht damit geworfen.

[bearbeiten] Ethisches Konfliktpotenzial

Philosophen und Moralisten (und natürlich die Betroffenen) streiten sich fortwährend darum, wie das Auslegen von Skandalösen zu bewerten ist.

Die eine Seite stellt fest, dass der Skandal letztendlich durch das Opfer selbst ausgelöst wird und durch vorsichtigeres Vorgehen in jedem Fall zu vermeiden wäre. Damit liege die Schuld eindeutig beim Opfer, das nur durch Leichtsinn oder andere eigene Defizite ihren Ruf verliere. Einige gehen sogar so weit, Skandalösen als notwendige Prüfung der Aufmerksamkeit und des Taktgefühls der Menschen des öffentlichen Lebens zu betrachten.

Auf der anderen Seite wird argumentiert, dass ohne das Schaffen skandalträchtiger Situationen die Grundlage des späteren Skandals nicht gegeben wäre und somit die Schuld eindeutig dem Urheber der Skandalöse zugesprochen werden muss.

Zu den Vertretern der ersten Auslegung gehören vornehmlich die Opfer selbst (also Politiker, Superstars und sonstige berühmte Persönlichkeiten), zu den Vertretern der zweiten ist hauptsächlich eine Zeitung mit vier Buchstaben zu zählen, und natürlich das breite Volk, das sich immer freut, wenn es etwas zum Lachen/Aufregen gibt.

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