Ministerium für Humor

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Inhaltsverzeichnis

Das Ministerium für Humor (MfH) war ein Ministerium in der sog. Deutschen Demokratischen Republik. Die Hauptniederlassung war in Karl-Marx-Stadt ansässig.


[bearbeiten] Aufgaben

Der Aufgabenbereich umfasst:

[bearbeiten] Entstehung

Mehrere SED-Politiker strebten die Gründung eines Überwachungsorgan für Humoristik an. 1961 wurde in einer Sondersitzung des Zentralkomitees das Ministerium offiziell gegründet.

[bearbeiten] Auflösung

Der Sicherheitssekretär des ZK, Erich Honecker, ließ das Ministerium nach einer Woche wieder auflösen. Er begründete dies, das es doch lediglich "ein Aprilscherz gewesen sei". Die 12.100 Beamten des Ministeriums waren empört.

[bearbeiten] Untergrundaktivitäten

Eine Mehrheit der Humor-Beamten ging in den Untergrund. Die grösste Widerstandsorganisation war die Häretisch-Analytischen und Humoristischen Arbeiter (HAHA). Sie wurde von der SED-Regierung verboten und bekämpft. Ungefähr 670 Humoristen gelang die Flucht in den Westen. Die Flüchtlinge wurden hauptsächlich Vorsitzende der Karnevalsvereine in Köln, Düsseldorf und Mainz.

[bearbeiten] Literatur

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