Einhorn

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Das Einhorn, wissenschaftlicher Name Equus Licornus ist ein gehörnter Unpaarhufer.

So sieht ein normales Einhorn aus
So sieht ein normales Einhorn aus

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Das Tier

Das echte Einhorn ist relativ unbekannt, weil sich die meisten Menschen viel mehr für die zahlreichen Pseudo-Einhörner interessieren: jenen bizarren Kreaturen, die aus zahlreichen Fantasy-Filmen und -Büchern bekannt sind und die uns als "Einhörner" verkauft werden. Das echte Einhorn besitzt aber weder Flügel, noch ein goldenes Horn mit Diamanten. Auch hat es keine tuntig geschminkten Riesenaugen, keine paillettengeschmückte Mähne, die bis zum Boden reicht, und keinen Eselschwanz, Ziegenbart, gespaltene Hufe oder ähnliche Verkrüppelungen.

Das echte Einhorn ist einfach nur ein stinkgewöhnlicher, kleiner Gaul mit einem Horn auf der Stirn, mehr nicht. Das war der Kitsch-Industrie offenbar nicht genug und darum erfand sie den ganzen überzuckerten Einhorn-Schrott, den wir kennen.

[bearbeiten] Lebensraum

Einst waren Einhörner überall anzutreffen, heute leben sie nur noch auf den Inseln des Mondreichs und in Einhornfarmen auf den Hebriden. Einhörner sind weder magisch noch unsterblich. Sie werden durchschnittlich etwa 24 Jahre alt. Anders als ihre Verwandten, die Pferde, sind sie Einzelgänger.

[bearbeiten] Brauchtum

Einhörner spielen im Brauchtum der Mondreich-Bewohner eine große Rolle. Ein Brauch besteht darin, junge Männer, die des vorehelichen Verkehrs verdächtigt werden, auf eine Einhorn-Insel zu bringen. Galoppiert ein Einhorn heran und legt seinen Kopf in den Schoss des Jünglings, ist er unschuldig und darf nach Hause. Falls aber ein Einhorn kommt und dem Jüngling einen ordentliche Eierbock mit seinem Horn versetzt, ist er schuldig. Er wird dann auf eine Insel mit giftigen Krabben gebracht, um von selbigen bei lebendigem Leibe gefressen zu werden.

[bearbeiten] Bedrohung

Einhörner sind eine bedrohte Tierart. Weil man in China dem Horn potenzsteigernde Wirkung nachsagt, blüht der Handel mit illegal erbeuteten Hörnern. Man fragt sich, wie es eigentlich kommt, dass die Chinesen offenbar so extreme Potenz-Probleme haben, dass sie praktisch alles Viehzeug der Welt zu Pulver zerreiben müssen, in der Hoffnung, dass es wirkt. Täte es nicht auch eine Doppeldosis Viagra? Es wird auch von skrupellosen Wilderern der Süß&Knuddelig GmbH bedroht (diese Firma hat mehr Tiere massakiert als drei Vorschulklassen zusammen in einem Jahr), die den Einhörnern die Kehle durchschneiden, um den Kopf nach 4-stündigem Abkochen in saurem Essig und Kunstharz verpacken und nach Amerika und Europa exportieren. Einerseits dienen diese grausamen Schrumpfköpfe als angebliche Jagdtrophäe in der Sammlung reicher Tierquäler, andererseits werden sie auch gerne als Make-up-Puppe von kleinen Möchtegern-Prinzessinen missbraucht, die dann dem Schrumpfkopf rosa Strähnchen machen und mit Schminke vollkleistern.

[bearbeiten] Beispiele falscher Einhörner...

Bild:kitscheinhorn1.jpg Bild:Kitschorn.jpg

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