Christian Pfeiffer
Aus Stupidedia
Christian Pfeiffer (* 20. Februar 1944 in Frankfurt (Oder)) ist ein deutscher Kriminologe und derzeitiger Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, der sich leider Gottes auch mit Gewalt und Medienkonsum auseinandersetzt.
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[bearbeiten] Argumentation über Medienkonsum und Gewalttätigkeit
Durch seine Monokausale Argumentation, Computer seien schlecht, vorwiegend Ego-Shooter wie Counter Strike oder Call of Duty, hat er sich unter vielen Schülern und allgemein Jugendlichen eine Menge an Pfeiffer-Gegnern gemacht. Es kursiert bereits der Spitzname "Dr. Piper" oder auch "Mr. Piper" und es gibt eine Parodie seiner Reden auf Video.
Herr Pfeiffer sagt, dass sogenannte "Killerspiele" die Ursache für gewisse Amokläufe wären. Es gibt jedoch berechtige Zweifel daran, das Herr Pfeiffer jemals ein Computerspiel selbst gespielt hat. Auch nennt Herr Pfeiffer lediglich die schlechten Seiten von Computerspielen. Auf Argumente, wie etwa der Ausbau von Teamfähigkeit oder die verstärkte Kommunikation geht er nicht ein. Häufig weitet er seine Argumentation von Computerspielen auf den Computer an sich aus und kam letztendlich zum Entschluss, dass Computer schlecht für die Menschheit seien, nur Nachteile bringen und abgeschafft werden sollten.
Herr Pfeiffer hat auch schon bei Themen wie Alkohol unter Jugendlichen Schulbesuche gemacht, auch hier wurden stets die negativen Seiten hervorgehoben.
Es bleibt abzuwarten ob Herr Pfeiffer eines Tages vernünftig und überzeugende Argumente für seine Behauptungen liefert. Schätzungen unter Schülern geben jedoch keinen Anlass zur Hoffnung dafür.
[bearbeiten] Werke
Christian Pfeiffer hat verschiedene Bücher über die Gewaltbereitschaft und Alkoholkonsum unter Jugendlichen geschrieben. Auch über gewaltfördernde Computerspiele schrieb er diverse Werke, bei denen deutlich wird, dass Herrn Pfeiffer eindeutig das Fachwissen fehlt, was er für eine anständige Argumentation benötigt.
Sein berühmtestes Werk ist allerdings das Buch "Wie am Computer mit der Schreibmaschine schreiben?". Da Herr Pfeiffer keinen Computer besitzt und nur eine alte Schreibmaschine aus der 80er Jahren in seinem Büro hat, musste er Möglichkeiten finden um dies geschickt vor Empfängern seiner Briefe zu tarnen. Er modifizierte seine Schreibmaschine so, dass er auch Fett, Kursiv und Unterstrichen schreiben kann. Auch Bilder kann seine Schreibmaschine auf Papier bringen, wobei allerdings nur Schwarz/Weiß möglich ist. Man schätzt den Wert dieses Unikats auf etwa 2500€. Herr Pfeiffer versucht mit seinem Werk die Computer zu verdrängen und die Schreibmaschine wieder einzuführen. Dieser Versuch zeigt bisher in Deutschland keinerlei Erfolg. In einschlägigen Online-Shops gibt es bereits einige industriell in China modifizierte Schreibmaschinen zu kaufen. Pfeiffer verkauft diese unter der Produktbezeichnung "Ultimate Writingmachine". Anfangs nannten sich die Maschinen "Writemachines Ultra". Dieser Name musste allerdings geändert werden, da er die Markenrechte von Nvidia verletzte. Man vermutet, dass Herr Pfeiffer sich hierbei am Namen einer Grafikkarte orientiert hat, um insbesondere Jugendliche von seiner Schreibmaschine zu überzeugen. Auch dies zeigte keinerlei Erfolg. Es wurden bisher nur zwei Exemplare verkauft (eine Fehlbestellung und eine für den TÜV).
[bearbeiten] Auszeichnungen
Christian Pfeiffer hat bereits 38 Auszeichnungen für seine Werke bekommen. Die Auszeichnungen reichen dabei von "schlechteste Argumentation" bis hin zu "Bastlerpreis Nr.1" für seine Schreibmaschine (siehe Werke).
[bearbeiten] Wie Herr Pfeiffer fast einen Amoklauf verhindert hätte
Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Thomas Gottschalk würde während seiner Sendung Amok laufen und Prominente wie Wettkönige reihenweise erschießen. Am nächsten Tag gäbe es Fernsehsendungen, Artikel und Experteninterviews, die sich anlässlich dieser Tat mit der kriminalitätsfördernden Kultur von Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigen. Wem das leicht unlogisch vorkommen sollte, kann sich durch einige der medialen Folgen der schrecklichen Tragödie von Blacksburg eines Besseren belehren lassen.
Am 17. April betitelte n-tv seine Talksendung mit “Amoklauf in Virginia: Jugendkultur der Gewalt?” und einen Tag später konnte die Passauer Neue Presse niemand anderen als Prof. Pfeiffer zu einem Interview bewegen, der sich über die Wild-West-Manieren der Amerikaner und natürlich die grässlichen Auswirkungen der Computerspiele ausließ. Schwankend zwischen Faszination und Verblüffung kann man erleben, dass bestimmte, seit Jahren eingeübte Rituale der Schuldzuweisung inzwischen völlig automatisch und ohne dass sie irgendeinen Bezug zu den bisher bekannten Fakten und Hintergründen der Tat haben, ablaufen.
Bei Herrn Pfeiffer kann man inzwischen regelmäßig beobachten, dass sich seine Aussagen widersprechen oder sie komplett realitätsfern sind. Schon in einem Interview direkt nach dem School-Shooting von Emsdetten behauptete er:
Überhaupt keine Frage, dass er durch intensives Computerspielen in seinen Schulleistungen immer schlechter wurde, bis hin zum Sitzenbleiben…Jedenfalls hat er sich dann aus dieser Niederlage, aus seinem Außenseiterdasein heraus völlig hinein begeben in diese Welt der Computerspiele und ist dort untergetaucht. Das bis zu einem Grad, dass er gar nicht mehr so richtig unterschieden hat zwischen Pixelwelt und realem Leben.
Es sei angemerkt, dass das Interview 2 (max. 3) Tage nach der Tat geführt wurde, es ist völlig unmöglich, dass Pfeiffer zu diesem Zeitpunkt schon Informationen hatte, die eine solche kategorische Feststellung (“überhaupt keine Frage”) erlaubt hätten. Der Täter ist in der 7. und 8. Klasse sitzengeblieben, ob er zu dieser Zeit überhaupt schon einen PC oder eine Videokonsole hatte, ist unbekannt und erst recht, welchen Einfluss sie hatten. Pfeiffer ging aber noch einen Schritt weiter:
hätte er die Computerspiele nicht gehabt …wäre er mit Sicherheit kein Amokläufer geworden.
Mit Sicherheit? Kein Psychologe oder Wissenschaftler, der im Ansatz objektiv arbeiten wollte, würde eine solche Aussage tätigen. Da der Täter dazu nichts mehr aussagen kann, lässt sich hier sowieso nichts widerlegen. Aber mit einem beeindruckenden logischen Salto rettet sich der Interviewte:
...genauso wie meine ganze Antwort jetzt selbstverständlich hypothetischen Charakter hat.
Man versteht nun auch, warum Prof. Pfeiffer offenbar Deutschlands einziger oder wenigstens größter Kriminologe ist: er kann Aussagen treffen, die absolut sicher und gleichzeitig rein hypothetisch sind. Das schafft zweifellos nicht jeder.
Nahezu identische Aussagen finden sich im oben verlinkten aktuellen Interview und sie sind auch wieder recht widersprüchlich.
Die Polizei hat komplett falsch reagiert und sträflich versagt. Das muss aufgeklärt werden. Ich rechne mit einem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Bundesstaat Virginia. Er muss klären, warum weitere Menschen sterben mussten, die man hätte retten können, wenn man nach den ersten Schüssen konsequent nach dem Täter gesucht hätte
Die dummen schießwütigen Amis brauchen natürlich einen Untersuchungsausschuss, um herauszufinden, was unser Genius bereits jetzt weiß: die Polizei hat völlig versagt. Die ihr vorliegenden Hinweise deuteten auf ein Beziehungsdrama und es gab auch bereits einen ersten Tatverdächtigen, der festgenommen und verhört wurde. Hätten sie doch lieber mal in Niedersachsen angerufen, Herr Pfeifer hätte ihnen auf der Stelle sagen können, dass sie den Falschen erwischt hatten und eine blinde Attacke auf die Studenten die logische Folge dieser Indizien sein MUSSTE.
Das Interview suggeriert, dass Pfeiffer es inzwischen gar nicht mehr nötig hat, sich Informationen zum jeweiligen Fall zu besorgen oder sich bei fehlenden Informationen evtl. etwas vorsichtiger zu äußern. Stattdessen wird immer nur dieselbe Schauermär der Desensibilisierung durch Computerspiele wiederholt, die für ihn conditio sine qua non eines School Shootings ist. Auch wenn die bisher bekanntgewordenen Details zum Täter (und jetzt kommen wir wieder zu Thomas Gottschalk) keinerlei Hinweise auf die Nutzung von Gewaltmedien beinhalten und der Täter seine Schule nicht mit einem Leveleditor nachbaute, sondern vielmehr blutrünstige Theaterstücke schrieb, wen kümmert´s schon, wen man sich einmal auf einen Sündenbock festgelegt hat. Dass der Täter schon früher durch Belästigungen aufgefallen war, in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen und wohl auch diesbezüglich medikamentös behandelt wurde, ist irrelevant. Ebenso wie sein derart extremes Außenseitertum, das bislang jegliche Verbindung zu irgendeiner Form von “Jugendkultur” unmöglich gemacht hat.
Ob dem Experten jemand gepfiffen hat, dass es sich beim Täter um einen Südkoreaner handelte, der sich mit Greencard in den USA aufhielt? Was soll's, auch ihn und seine Familie kann man ohne Probleme in die Tradition des Wilden Westens einordnen. Es scheint, dass jede Jahrmarktastrologin sich bei ihrer Einschätzung des Falles auf mehr Faktenkenntnis stützen würde als ein ausgewiesener Kriminologe…
Es mag vielleicht taktlos erscheinen, angesichts eines derartigen Verbrechens nun gleich wieder mit den Killerspiel-Diskussion anzufangen, aber diese Debatten, die nicht selten gewürzt sind mit einer satten Portion Überheblichkeit, sind wesentlich schlimmer.
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