Bahnschranke
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Die Bahnschranke ist eine fast ausgestorbene Sicherungstechnik des Eisenbahnverkehrs.
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[bearbeiten] Entstehung
Die Bahnschranke entstand 1835, als der erste Zug in Deutschland auf der Bahnstrecke Nürnberg-Fürth fuhr. Da diese noch manuell betätigt wurden, mussten sich die Kutschenfahrer auf lange Wartezeiten einstellen. Da aber die Kutschenfahrer sehr ungeduldig waren, kam es oft zu Unfällen.
[bearbeiten] Funktion
[bearbeiten] bis 1989
Wenn der Zug ca. 3km vor der Bahnschranke war, musste dieser 20 Sekunden lang pfeifen. Dies hörte der Bahnschranken-Wärter und zündete auf jeder Schienenseite Kerzen an, die als Warnlicht galten. Nach 10 Sekunden wurden die rot-weiß gestreiften Baumstämme quer über die Straße gelegt. Dadurch konnte keine Kutsche mehr die Schiene überqueren. Nach ca. 30 Minuten kam endlich der Zug, die Kerzen wurden gelöscht und die Baumstämme von der Straße beseitigt.
[bearbeiten] bis 2005
Ab 2005 galt eine neue Regelung, dass alle Bahnübergange technisch gesichert sein müssen und nicht manuell. Das führte zu einer Arbeitslosigkeit von 40% in Deutschland. Seit dem funktionierten die Bahnschranken so: 1,5km vor der Bahnschranke befand sich ein Schalter, wenn der Zug darüber fuhr, ging an der Schranke ein rotes Licht an und die Schranken (Die seit 2004 nicht mehr aus Holz bestanden) senkten sich. Wenn der Zug vorbei war, gingen die Schranken wieder hoch.
[bearbeiten] seit 2008
am 31.12.2007 waren alle 578 Bahnschranken in Deutschland modernisiert. Ab dem 01.01.2008 galt aber ein neues Gesetz, dass alle Bahnschranken entfernt werden müssen, weil an einem der 578 Bahnschranken die Schranke 1 Minute zu spät schloss. Seit dem werden alle Bahnübergänge durch Über- und Unterführungen ersetzt. Durch die Modernisierung der Bahnschranken und den Abriss der erst neuen Bahnschranken entstanden so hohe Kosten, dass deshalb auf den meisten Strecken in Deutschland der Schienenverkehr stillgelegt wurde. Und so bekam der Omnibusverkehr die Überhand und da die meisten Bahnschranken verschwunden sind, müssen die Omnibusse nicht mehr auf den Zug warten und sind so schneller als die meisten Züge.
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