1-Euro-Job

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Der 1-Euro-Job wurde von Professor Doktor Heinz Hartz für die Bundesregierung während seiner Arbeitszeit bei der Wolfswagen AG entwickelt. Auf Kosten der Aktionäre schuf der gelehrte Rotlichtexperte in einem aufwändigen Verfahren eine sinnvolle Alternative zur traditionsreichen Zwangsarbeit, die in Wolfsburg bereits seit Kriegsende geächtet wurde.

Das sog. Hartz-Konzept sieht vor, mit billigen Lohnsklaven den derzeit noch lebenden Unternehmen in Deutschland Konkurrenz bieten zu können, um diese damit auch noch zu zerstören. In Deutschland avancierte Wolfswagen dadurch zur beliebtesten Automarke überhaupt.

Der Wolfswagen-Aktionär, der selbstverständlich einen Wolfswagen fährt und nun zufällig seinen Job verliert, muss dank seines ehemaligen Arbeitnehmers Dr. Hartz nun erst mal seine Wolfswagen-Aktien, seinen Wolfswagen Passat und auch sein Haus verkaufen, bevor er vom Staat überhaupt etwas zum Essen bekommt. Wenn er regelmäßig auf Staatskosten essen will, muss er eben zusätzlich noch für 1 Euro pro Stunde arbeiten. Für ein Päckchen Zigaretten muss er 4 Stunden arbeiten, für einen Liter Benzin dagegen nicht mal 2 Stunden. Aber Benzin braucht er ja nichr mehr, außer vielleicht zum Trinken.

Auch McDonalds beschäftigt 1-Euro-Jobber. Der Lohn für die dortige Arbeit besteht lediglich darin, dass die Angestellten sich nach jeder Stunde Arbeit ein 1-Euro-Produkt aussuchen dürfen, was die Betriebskosten einer Filiale so billig macht, dass sie sich teilweise schon im Abstand von weniger als einem Kilometer lohnen.

Alle Welt (außer Deutschland natürlich) lacht über den 1-Euro-Job, der als schlagender Beweis für die Gesetzlosigkeit von Politikern gilt.

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